WinCC Inhalt von Datenbaustein in WinCC v7.x importieren

Step7Neuling

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Hallo zusammen,

ich arbeite aktuell mit dem Simatic Manager v5.7 und WinCC v7.5.

Auf meiner Steuerung befindet sich ein großer Datenbaustein mit zahlreichen Variablen. Um diese nicht alle händisch im WinCC-Variablenhaushalt anlegen zu müssen, suche ich nach dem effizientesten Weg für einen automatischen Import.

Mein Ziel ist es, diese Variablen konsistent im Zugriff zu haben, um sie später unter anderem für den Import in ein User Archive zu nutzen.

Könntet ihr mir kurz erläutern, welche Einstellungen im Step7-Projekt und welche Schritte in der WinCC notwendig sind, damit die Variablen automatisch angelegt werden.
Ich habe auch dort bereits schon Variable, die ich nicht überschreiben möchte, da es auch einige Händische sind.

Vielen Dank für eure Unterstützung!
 
Ich gehe davon aus das Du eine S7-300 oder S7-400 Steuerung hast, da Du lediglich S7-300 oder S7-400 Steuerungen im Simatic Manager projektieren kannst.
Als erstes must Du das WinCC Projekt im Simatic Manager integrieren bzw. impoertieren.

Siehe
WinCC V7.5: Arbeiten mit WinCC
https://support.industry.siemens.com/cs/de/de/view/109760739
15.1 Integration von WinCC in den SIMATIC Manager
15.3.4 So importieren Sie ein WinCC-Projekt mit dem SIMATIC Manage

Als nächstes mus man bei allen Variablen im Datenbaustein die in dem WinCC-Variablenhaushalt mit erschienen müssen das Attribut S7_m_c = true setzen (bedien- und beobachtbar (S7_m_c := 'true'). Die Variable bekommt danach ein braunes Fähnchen.
Bei dem Baustein mus der Haken für „Bedienen und Beobachen“ gesetzt werden, sonst werden die Variablen bei dem Übersetzen nicht in den WinCC Variablenhaushalt übetragen

siehe
Warum können die Elemente einer S7-Struktur bzw. UDT nicht durch das OS Übersetzen nach WinCC übertragen werden?
https://support.industry.siemens.com/cs/de/de/view/14054155

Danach mus das WinCC Projekt übersetzt (OS übersetzen) und evtl. laden falls die ES ein anderer Rechner ist als die OS
Die Variablen müssen nun im WinCC Variablenhaushalt unter dem Kanal Simatic S7 Protokol Suite erscheinen.
WinCC V7.5: Arbeiten mit WinCC
https://support.industry.siemens.com/cs/de/de/view/109760739
15.4.2.1 OS übersetzen
 
wenn man ASOS Übersetzen nutzen will, sollte mann wissen was man tut. Bei nem (fremden) Bestandsprojekt würd ich das nachträglich nicht machen.

Einfach geht das Anlegen von Variablen mit Excel. Und dann einfach aus Excel rüberkopieren...
 
Als nächstes mus man bei allen Variablen im Datenbaustein die in dem WinCC-Variablenhaushalt mit erschienen müssen das Attribut S7_m_c = true setzen (bedien- und beobachtbar (S7_m_c := 'true'). Die Variable bekommt danach ein braunes Fähnchen.
Wenn du das händisch im DB machst ist das ein Monsterarbeit.
Über eine Quelle geht es schneller
 
Der Aussage mit dem ASOS Übersetzen und der Lösung mit dem Excel Export kann ich so nicht bestätigen.
Da kannst für einen Test das originale WinCC Projekt kopieren und dann importieren.

Es macht zwar etwas Aufwand das Attribut S7_m_c zu setzen, Du must aber nicht alle Adressen im WinCC händisch anlegen. Ansonsten must Du alle Variablen absolut adressieren und die Adressen händisch im Variablenhaushalt eintragen oder im Excel File ändern. Ändert sich der DB in der SPS must Du evtl. erneut alle Adressen in WinCC anpassen.

Versuche das ASOS Übersetzen mit einem einfachen Projekt und Du wirst sehen das es die beste Lösung ist. Die Vorteile sind in dem Handbuch genau beschreiben !
 
Das ASOS Übersetzen ist in ein Simatic Manager intergriertes WinCC Projekt super. Keine Frage.
Du kannst mit dem Attrubut s7archiv dir auch die Vsriablen im Archive anlegen lassen. Alarmmeldungen automatisch anlegen.8P. Konststent Variablen anpassen wenn im DB geändert.
 
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Der Aussage mit dem ASOS Übersetzen und der Lösung mit dem Excel Export kann ich so nicht bestätigen.
Da kannst für einen Test das originale WinCC Projekt kopieren und dann importieren.

Es macht zwar etwas Aufwand das Attribut S7_m_c zu setzen, Du must aber nicht alle Adressen im WinCC händisch anlegen. Ansonsten must Du alle Variablen absolut adressieren und die Adressen händisch im Variablenhaushalt eintragen oder im Excel File ändern. Ändert sich der DB in der SPS must Du evtl. erneut alle Adressen in WinCC anpassen.

Versuche das ASOS Übersetzen mit einem einfachen Projekt und Du wirst sehen das es die beste Lösung ist. Die Vorteile sind in dem Handbuch genau beschreiben !
Hast Du schonmal bei einem bestehenden wichtigen Projekt nachträglich im laufenden Betrieb WinCC in Step7 mal eben integriert?
Wenn mann da keine Erfahrung damit hat, würd ich die Finger davon lassen.
Ansonsten ist ASOS Übersetzen schon ne schöne Sache, müssen sich aber dann ab dem Tag auch alle Kollegen an das geänderte Engineeringkonzept halten!

Der Kollege soll ja nicht 10000 Variablen in WinCC händisch anlegen sondern in Ecxel einfach runterziehen. Wobei das in WinCC ja mitlerweile auch schon einfacher geht.

@TE von wievielen Variablen teden wir hier?
 
Habe ich bereits mehrfach gemacht !!

Hast Du nachtäglich von 10000 Variablen die Adressen geändert ?
Hast Du in 10000 Variablen nach falschen Variablenadressen gesucht ?
Oder was ist Deine Meinung warum das Konzept mit dem integrierten WinCC Projekt gibt ?
Das Anlegen und nachtäglich Ändern von absoluten Adressen in eine Excel File ist absolut fehleranfällig.
Wenn den Kunde eine bisschen Ahnung von WinCC hat wird er dem Lieferanten das Projekt 10 mal um Ohren hauen, wenn er mit solchen Lösungen ankommt.
 
Das Anlegen und nachtäglich Ändern von absoluten Adressen in eine Excel File ist absolut fehleranfällig.
wenn das ein DB ist, sind die Adressen aufsteigend, da ist nichts fehleranfällig. Zumindest genauso fehleranfällig wie irgendwelche Haken nachträglich im DB zu setzen...

Wie gesagt, ASOS-Übersetzen ist ne gute Sache, wenn das ganze Konzept von Anfang an so aufgestellt wurde.

Wie haben die Leute früher nur Projekte umgesetzt? Oder wie bei Fremd-HMI? Es sollte halt ne ordentliche Schnittstellendefinition zw. SPS und HMI geben. Wenn man wild wahllos Variablen aus der SPS in die Visu verbastelt, krigst das natürlich ohne integriertes Projekt nur schwer hin ;)

Hast Du nachtäglich von 10000 Variablen die Adressen geändert ?
Warum sollte ich das machen? Variablenadressen sind bei nem ordentlichen Konzept fix ;) Wenn der SPS-Programmierer mittendrinn in nem DB der in der Visu benutzt wird, Variablen einfügt, ist er selber Schuld. Lernt man glaub in der ersten Klasse, dass man sowas nicht machen darf ;)
 
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