TIA PLCSIM oder eine reale CPU

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Ist das für SIMIT in generell, oder nur eine bestimmte Version ? Gibt es eine Nachfolger ?

Es geht hier nur um die Simit Unit. Die wurde abgekündigt. Die Simit Unit braucht man nur wenn man an einer Echten CPU eine per SIMIT simulierte Feldebene simulieren will.

Unproblematisch. Die Simulations Code ist immer drin. Die Bits die die Simulationscode aktiviert, werden in Startup OB zurück gesezt.
Wenn man die Simulationscode immer rauslöschen wurde, dann hat man eine zusätzliche Arbeitsgang (~Fehlerquelle) jeden mal dass man ein Programm für eine Kunde erstellt.

Das mache ich ähnlich. Der Code ist so aufgebaut dass wenn er in einer simulierten CPU läuft, z.B. die Meldungen für RunSolo in der H-CPU unterdrückt und alles so läuft als wäre ein Redundanzbetrieb aktiv. Man muss also nicht irgendwelche Bits manuell setzen um dem Programm zu sagen das es im Simulator läuft, das ist schon integriert (war mal ne Idee aus dem Forum :-) ).
 
Die Simit Unit braucht man nur wenn man an einer Echten CPU eine per SIMIT simulierte Feldebene simulieren will.
'nur' !
Ich glaube die arme Kollegen haben viele Mannjahren und sehr viel Geld darin investiert.

edit: Sie braucht es weil sie eine selbstkonfiguriende Programm mit Hardware Optionen erstellt habe. Und dass müssen sie testen weil Programmaktualisierungen von das Standardprogramm an (viele) bestehende Kunden gesendet werden, und sie müssen sicher sein dass es fehlerfrei ist.
 
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'nur' !
Ich glaube die arme Kollegen haben viele Mannjahren und sehr viel Geld darin investiert.
Das kann ich dir garantieren. Simit und die Simit Unit sind dinge da investiert man ähnlich viel Zeit wie für die Softwareentwicklung selber.
 
Früher baute ich wie @ducati Simulationscode in die Steuerung der aktiviert wurde, sobald die Steuerung im Simulator lief. Allerdings hat man dann immer entweder zusätzlichen Code drin den das Programm sauber abschalten muss wenn es in die Reale CPU geladen wird oder man muss die Software dann nochmal anfassen und den Simulationscode rauslöschen nachdem sie abgenommen und getestet wurde.
es ist der Aufruf von einem FC am Anfang vom OB1. Den einfach löschen oder in diesem FC (in AWL oder SCL) alles auskommentieren, wegen der Querverweise...
 
Die IOs für TIA kann man auch in einer Beckhoff simulieren. Da kann man auch allerlei Logik dahinter setzen. Ist halt die Frage, wieviel Aufwand man betreiben möchte.
 
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Die IOs für TIA kann man auch in einer Beckhoff simulieren. Da kann man auch allerlei Logik dahinter setzen. Ist halt die Frage, wieviel Aufwand man betreiben möchte.
oder in ner zusätzlichen Siemens-SPS ;)

Die Simba-Box (Simit) simuliert halt den kompletten Feldbusteilnehmer. Also die gesamte ET200 per Profibus oder Profinet-IO. Da musst keine Drähte verbinden. Und FUs oder sonstige Bus-Geräte kannst auch simulieren.

Also anstatt 20 ET200-Stationen schließt nur die Simba-Box an den Feldbus der CPU.
 
Für azyklische Kommunikation intelligenterer Busteilnehmer wird es halt aufwendig. Wenn du aber immer mehr oder weniger die gleichen Teile verwendest, ist das ein einmaliger Aufwand
 
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Ich teste in der Regel Software immer mit PLCSIM. Aber PLCSIM hat seine Grenzen und oftmals auch ganz eigene Fehler, dann muss die richtige Hardware her. Dafür nutze ich in der Regel meine "Monitor-CPUs", eine 1214FC und eine 1215FC auf Hutschiene in einem Koffer, die eigentlich zur mobilen Trace-Aufzeichnung an anderen Anlagen im Einsatz sind.
(Stammen ursprünglich aus einem gecancelten Projekt und waren über, deshalb F-CPUs)

Testkoffer.jpeg
 
Die IOs für TIA kann man auch in einer Beckhoff simulieren. Da kann man auch allerlei Logik dahinter setzen. Ist halt die Frage, wieviel Aufwand man betreiben möchte.
Wie könnt ihr in der Beckhoff PNIO Teilnehmer simulieren? Da müsstest du ja irgendwie auf mehrere Profinet IDs reagieren und dich so verhalten wie in der GSDML beschrieben?
 
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Ja, im TIA projektierst du ganz normal und im Beckhoff projektierst du das passende Gegenstück. Haben wir so in der Vergangenheit schon mehrfach erfolgreich praktiziert für virtuelle Inbetriebnahme bzw. Digitalen Zwilling. Im TIA musst du praktisch nichts verändern, du musst lediglich eine einfache TCP Kommunikation aufziehen um irgendwelche Achspositionen zum Modell zu schicken weil es relativ schnell gehen soll.
 
Ja, im TIA projektierst du ganz normal und im Beckhoff projektierst du das passende Gegenstück. Haben wir so in der Vergangenheit schon mehrfach erfolgreich praktiziert für virtuelle Inbetriebnahme bzw. Digitalen Zwilling. Im TIA musst du praktisch nichts verändern, du musst lediglich eine einfache TCP Kommunikation aufziehen um irgendwelche Achspositionen zum Modell zu schicken weil es relativ schnell gehen soll.
nunja, Simba/Simit macht folgendes:
Ich projektiere in TIA eine SPS mit diversen PNIO-Teilnehmern oder Profibusteilnehmern.
Die Software wird in eine reale Siemens-SPS geladen. Anstatt der PNIO oder PB-Geräte wird jetzt die Simbabox+Simit verbaut. Das SPS-Programm wird nicht modifiziert. Die reale SPS merkt garnicht, dass anstatt der 20 ET200-Stationen da jetzt ne Simbabox sitzt.

Also da ist keine zusätzliche Kommunikation etc. notwendig.

Ob man jetzt unbedingt so viel Geld dafür ausgeben muss oder man die IO-Signale auch anderweitig zw. Prozessmodell und SPS austauschen könnte, steht auf nem anderen Blatt.
 
Das ist jetzt mit dem Beckhoff erstmal nicht anders. Nur dass es vermutlich deutlich günstiger und flexibler ist. Ich lade mein Programm auch in die normale S7-1x00. Die Programm Anpassungen brauche ich nur deshalb, weil ich Positionen von Achsen benötige und das per OPC zu langsam ist. Die S7 merkt auch nicht, dass statt den realen IOs die Beckhoff sitzt.
 
Also Systainer ist schon nobel dafür ☺️
Bei mir langts nur für rako kisten.
Sieht doch auch gut aus. Sogar Luxus mit HMI, ich starte meine Aufzeichnung über den grünen Leuchttaster. :ROFLMAO:
Die Systainer-Kiste ist schon uralt, früher war da eine Logo drin um Sensoren zu prüfen. Ich habe das alte Ding dann ausgeschlachtet, wobei der Koffer ruhig kleiner sein könnte, dann ließe er sich auch in kleinere Schaltschränke einschließen.
 
Sieht doch auch gut aus. Sogar Luxus mit HMI, ich starte meine Aufzeichnung über den grünen Leuchttaster. :ROFLMAO:
Die Systainer-Kiste ist schon uralt, früher war da eine Logo drin um Sensoren zu prüfen. Ich habe das alte Ding dann ausgeschlachtet, wobei der Koffer ruhig kleiner sein könnte, dann ließe er sich auch in kleinere Schaltschränke einschließen.
Ich hab jetzt sogar ein paar so ausgerüstete Kisten. Ist erstaunlich wie lange so spontan zusammengeklöppelte Kisten dann erhalten bleiben. Manchmal werden sie unverändert Jahrelang verwendet (wie diese hier). Manchmal nimmt man sich eine der Kisten die am nächsten am Bedarf dran ist, ändert das Programm leicht und verwendet sie für eine neue Testaufgabe. Kommt auch aufgeräumter daher wie eine blanke SPS auf der Baustelle die nur durch die angeschlossenen Litzen zusammengehalten wird.

Die SPS kommt oft aus den Siemens Starterkits ;-)
 
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