Step 7 Profibus Fehler finden bei 300er Siemens mit B&R Module

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(...)
Wenn du nicht die Fehler lokalisieren kann und das Anlage steht, dann wäre eine Profibus tester eine Investition wert.
Ich habe gute Erfahrung mit:
Der sieht aus wie unserer von Procentec, hat wohl umfirmiert.
Man muss sich etwas einarbeiten, kann aber viel damit herausfinden.
 
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Hallo,

meinen Ursprüunglichen Fehler, dass beim anlaufen der Antriebe die Fehler kommen sind weg. Es war ein FU defekt (Acopos) von B&R und die Versorgungsspannung von den 3 Profibus Modulen 6,7 und 8 ist immer zusammengebrochen. Hab jetzt jedes Modul auf einen SITOP gehängt.

Die Anlage läuft, aber die Fehler kommen wieder. Diese lassen sich aber am HMI qittieren, nicht wie früher mit einem Neustart.

Leider haben wir noch nicht herausgefunden, wann die Fehler kommen, es kann Stunden oder auch einen Tag gut gehen und dann kommt der Fehler wieder zweimal in 10 min. Meistens beginnt es mit Modul 7, dann folgt Modul 6 und dann irgendwann Modul 8.
Bei Modul 7 kommt nur die Meldung "Fehler Knoten 7", bei Modul 6 kommt immer die Meldung "Fehler Knoten 6 mit den entsprechenden Sensoren und Aktoren die an Modul 7 hängen.

DIe Meldungen wie im Video beim beobachten der X67 Module kommen weiterhin kurz angezeigt.

Würdet ihr erst die Module oder erst die Kabel tauschen oder was wäre Eure Idee?
 
Bei uns sind es meistens die X67 Leitungen, die sich im Betrieb auch bewegen.
Bewegen tut sich keine Leitung

Es gibt einen Schleifkontakt, über den der Profibus läuft. Kann hier ein Problem sein? Wie kann ich den prüfen oder messen.

Auch wenn die Anlage steht, kommt nach machmal einem Tag, ein paar Stunden oder min der Fehler.
 
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Die Anlage läuft, aber die Fehler kommen wieder. Diese lassen sich aber am HMI qittieren, nicht wie früher mit einem Neustart.
Leider haben wir noch nicht herausgefunden, wann die Fehler kommen, es kann Stunden oder auch einen Tag gut gehen und dann kommt der Fehler wieder zweimal in 10 min [..]
Lautet für mich dass die Topologie einfach grenzwertig ist.

Ich wiederhole:
Ich wurde auch die Hardware Topologie skizzieren, mit Kabellängen.

Ich wage es zu nennen, dass du den Profibus weniger empfindlich machen kann, wenn du den Anzal von 'Retries' von 1 auf 3 hochzieht.
Damit reagiert es auch langsahmer wenn den Profibus tatsächlich ausfällt. Du kannst es selber einschätzen was schlimmer ist, nervender Störmeldungen oder zu langsahmen Reaktion.

Sonnst, wieder die Empfehlung von eine Profibus Tester.
 
Ich wage es zu nennen, dass du den Profibus weniger empfindlich machen kann, wenn du den Anzal von 'Retries' von 1 auf 3 hochzieht.
Damit reagiert es auch langsahmer wenn den Profibus tatsächlich ausfällt. Du kannst es selber einschätzen was schlimmer ist, nervender Störmeldungen oder zu langsahmen Reaktion.

Sonnst, wieder die Empfehlung von eine Profibus Tester.
Wo kann ich den Profibus umstellen auf die Anzahl der Retries?
Die Anlage schaltet nicht so schnell, dass Millisekunden entscheidend sind.
 
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Es gibt einen Schleifkontakt, über den der Profibus läuft. Kann hier ein Problem sein? Wie kann ich den prüfen oder messen.
Das kann ganz gut der Fehler sein - der PB stellt ja für den Kontakt keine Last dar und somit können Übergangswiderstände ganz schnell ein Problem werden.
Hast du noch Weiteres in der Art ?
Wie groß ist dein Segment (Anfang bis Ende der Strecke) ?

Vielleicht lieferst du mal die Topologie deines PB als Skizze ...
 
Wobei das wieder Schrauben an den Symptomen ist!
Du solltest dringend die Ursachen finden, sonst holt dich das wieder ein.
* beschädigts Kabel
* schlechte Kontakte
* unvollständiger Potential-Ausgleich
* sterbender Busteilnehmer
* EMV-Problem von außen
*...
 
Wobei das wieder Schrauben an den Symptomen ist!
Du solltest dringend die Ursachen finden, sonst holt dich das wieder ein.
* beschädigts Kabel
* schlechte Kontakte
* unvollständiger Potential-Ausgleich
* sterbender Busteilnehmer
* EMV-Problem von außen
*...
Vollkommen richtig, aber das hilft bei der Fehlersuche mit einem Analyzer.
 
Mein Hauptverdächtiger wären die Schleifkontakte. Ich hab auch schon mal einen Anlage untersucht,
da wurden die Standard Schleifer für Profibus verwendet. Lief einige Jahre, dann kamen die Probleme.
 
Auch wenn die Anlage steht, kommt nach machmal einem Tag, ein paar Stunden oder min der Fehler.
Denke du hast mehrere Fehlerquellen. Die Schleifkontakten sind bestimmt verdächtig. Aber dazu denke ich das den gesamme Profibus Netz grenzwerig ist (wie mehrmals kommentiert). Es gibt 30 Bus-Knoten in den gesammten Bus-Strang. Für ein 1.5 Mbit Profibus Netzwerk ist das möglicherweise schon über die Grenze (die 32 Bus Knoten innerhalb von ein Segment ist die theoretische Maximum).

Ich denke wir haben dir 5-6 Mal um eine Skizze gebeten. Ist das so schwierig ?
 
Wir hatten mal ganz ähnliche Probleme, wenn ein Motor anlief oder die Geschwindigkeit sich änderte, ist regelmäßig der gesamte Profibus mit ca. 20 Teilnehmer und ein Schleifring am Ende, zusammengebrochen. Wir haben monatelang gesucht und immer wieder Profibus-Teilnehmer physikalisch abgeklemmt und dadurch den Fehler zwar eingegrenzt aber nicht lösen können. Letztendlich hat ein bezahlter Siemens-Servicemitarbeiter mit einem Oszilloskop drauf geschaut, er meinte das hilft oft mehr als ein Profibus-Analyser.
Das Problem war, das zwei BENACHBARTE Profibusteilnehmer sich nicht "gemocht" haben! Selbst wenn der eine Teilnehmer stromlos war, haben sich die Profibus-ASICS (Chips) gegenseitig aufgeschaukelt und im Megahertzbereich kurzzeitig Störungen auf den Profibus gestreut, das nichts mehr durch ging. Die Lösung war ganz einfach, die REIHENFOLGE der Teilnehmer ändern, das wars. Kein Änderung der Konfiguration, keine neuen Stecker austauschen, lediglich die Profibuskabel ein bisschen umtausche, teilweise länger gestalten damit die problematischen Teilnehmer nicht mehr physikalische Profibus-Nachbarn waren.

Was aber auch eine gängiges Problem ist, dass die eingebauten Endwiderständen in den Steckern schlechten Kontakt haben. Dann hilft schon mal an beiden Busenden den Widerstand ein paar mal aus- und wieder einzuschalten.
 
Wir hatten auch schon solche Probleme, bei uns waren es die typischen Siemens Busstecker mit den Schneidkontakten. Da in einer Anlage mit heißer Essigsäure hantiert wurde und da trotz Absaugung usw. auch immer mal was in der Luft rumgeschwebt ist. Haben die Schneidkontkte in den Steckern angefangen zu korrodieren, also Grünspan. Daß hat gereicht um Überangswiderstände zu erzeugen.
Letztendlich hat mein damaliger Abteilungsleiter eine Kiste hochwertige Stecker gekauft und wir haben die sukzessive getauscht. Da sollte man nicht sparen...
 
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