Wir hatten mal ganz ähnliche Probleme, wenn ein Motor anlief oder die Geschwindigkeit sich änderte, ist regelmäßig der gesamte Profibus mit ca. 20 Teilnehmer und ein Schleifring am Ende, zusammengebrochen. Wir haben monatelang gesucht und immer wieder Profibus-Teilnehmer physikalisch abgeklemmt und dadurch den Fehler zwar eingegrenzt aber nicht lösen können. Letztendlich hat ein bezahlter Siemens-Servicemitarbeiter mit einem Oszilloskop drauf geschaut, er meinte das hilft oft mehr als ein Profibus-Analyser.
Das Problem war, das zwei BENACHBARTE Profibusteilnehmer sich nicht "gemocht" haben! Selbst wenn der eine Teilnehmer stromlos war, haben sich die Profibus-ASICS (Chips) gegenseitig aufgeschaukelt und im Megahertzbereich kurzzeitig Störungen auf den Profibus gestreut, das nichts mehr durch ging. Die Lösung war ganz einfach, die REIHENFOLGE der Teilnehmer ändern, das wars. Kein Änderung der Konfiguration, keine neuen Stecker austauschen, lediglich die Profibuskabel ein bisschen umtausche, teilweise länger gestalten damit die problematischen Teilnehmer nicht mehr physikalische Profibus-Nachbarn waren.
Was aber auch eine gängiges Problem ist, dass die eingebauten Endwiderständen in den Steckern schlechten Kontakt haben. Dann hilft schon mal an beiden Busenden den Widerstand ein paar mal aus- und wieder einzuschalten.