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Versuch tritt es schon mal nicht schlecht.
Letztlich kannst du doch sowieso nur "versuchen" deine Lebensgewohnheiten an die Energieversorgung anzupassen.
Es sollte aber - meiner Ansicht nach - nicht so werden, dass du Sklave der Energieanzeige wirst.
Klar muss man nicht Morgens um 7 Uhr Waschmaschine, Trockner oder Geschirrspüler starten. Aber auf der anderen Seite hast du halt nur eine bestimmte Menge kWh aus der PV zur Verfügung. Mit 2 E-Autos + Speicher + Heizstab hat man schon gewisse Möglichkeiten zu steuern.
Letztlich reicht aber an vielen Tagen die eigene PV nicht aus. Daher der Versuch mit dem dynamischen Tarif.
Interessant wird es im Winter. Da kann der dynamische Tarif auch richtig teuer werden. In Spitzenzeiten hast du dann halt auch mal 1€/kWh und mehr. Da sollte dann (hoffentlich) genug im Speicher sein.
Die mögliche Spannbreite ist da groß. Wenn man in anderen Foren liest, dann stellen manche ihren Tibber- oder Octopus-Tarif als den Stein der Weisen dar, reduzieren ihre Stromkosten auf die Hälfte. Aber auch wieder andere zahlen mehr.
Schaut man genauer nach, dann ist der eine eben ein Single-Technik-Nerd, der um 6 Uhr aus dem Haus geht und um 20 Uhr nach Hause kommt und bei den anderen handelt es sich um ne 5 köpfige Familie wo die Mutter mit 2 Babys tagsüber zu Hause ist, ein Kind in die Schule geht und der Vater Dauer-Nachtschicht arbeitet.
Deshalb bleibt aus meiner Sicht nur der Versuch.
Mein dynamischer Tarif hat 4 Wochen Kündigungsfrist. Wenn sich die "PV-arme" Zeit schlecht entwickelt, dann kann ich kurzfristig die Notbremse ziehen und zurück zu meinen fixen 26 Cent/kWh wechseln.
Lustig sind auch die Bearbeitungszeiten:
Ich meinen Tarif Ende Dezember bestellt. Anfang Mai wird die intelligente Messstelle eingebaut. Vorher kein Termin. Danach kann es noch ein paar Wochen dauern, bis der Tarif aktiviert werden kann.
 
Klar muss man nicht Morgens um 7 Uhr Waschmaschine, Trockner oder Geschirrspüler starten. Aber auf der anderen Seite hast du halt nur eine bestimmte Menge kWh aus der PV zur Verfügung. Mit 2 E-Autos + Speicher + Heizstab hat man schon gewisse Möglichkeiten zu steuern.
Letztlich reicht aber an vielen Tagen die eigene PV nicht aus. Daher der Versuch mit dem dynamischen Tarif.
Interessant wird es im Winter. Da kann der dynamische Tarif auch richtig teuer werden. In Spitzenzeiten hast du dann halt auch mal 1€/kWh und mehr. Da sollte dann (hoffentlich) genug im Speicher sein.
Ja das ist es... im Sommer kommen kommen wir eigentlich mit der PV und Speicher gut aus. Also bleibt das Optimierungspotential im Winter hängen. Und da ist eben das Problem das die Zeiten unterhalb des Festpreises zu Speichern, eher gering sind. Beziehungsweise man bei Dunkelflaute mit Pech ordentlich zu Buttern müsste. Dann muss man ja auch etwas die Wandler Verluste mit einbeziehen, das sind ja auch ~20% .

Ich bin Gespannt was bei dir rum kommt.
 
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Gerade wird ja auch mehr über die Monoblock WP gesprochen. Aber ich hab noch kein Schuh im Thema wie gut die Dynamisch angesteuert werden können. Das ja das nette am Heizstab. Den interessieren die einschaltzyklen nicht.
Ich bin die folgenden Tage am Versuchen, was mit einer Daikin Split-WP mit Modbus-RS485-Kommunikation so geht. Laut den Modbus-Registern sollte ich die Soll-Auslass-Temperatur vorgeben können und die WP moduliert dann automatisch von 3 - 10kW thermisch.
Aus meiner Sicht kann man da nur aktiv regeln, wenn man auch einen Heizungs- + WW-Puffer dazu hat, der nicht über die WP angesteuert wird.
Grundlage hierzu ist, dass die typischen integrierten Regler der WP hauptsächlich nach Außentemperatur Sollkurven fahren und das ist genau der Feind des Wärmepumpen-Prozesses.

In Kombination mit einer 11kWp Ost-West-PV und Speicher kann da was Gutes dabei raus kommen...
Erster Versuch -> wenn PV-Speicher voll (oder ziemlich voll oder x oder y oder...), dann WW-Speicher befüllen.
 
Klar du musst die Außentemperatur-Regelung "überstimmen".
Sonne scheint -> Aussentemperatur steigt -> Wärmepumpe muss weniger Wärme erzeugen.

Ist so ähnlich wie ich es mit meinem Heizstab mache. Normal hängt mein WW-Speicher an der Gasheizung.
Die hält eine Mindesttemperatur von 52 Grad.
Hab noch noch PV-Überschuß dann kann ich in 3 Stufen (einzelne Phase) den Heizstab zuschalten.
Der kann dann bis 65 Grad hochheizen.
Du musst halt noch eine Mindestlaufzeit für die WP berücksichtigen damit kein Takten entsteht.
 
Du musst halt noch eine Mindestlaufzeit für die WP berücksichtigen damit kein Takten entsteht.
Als ich das mit dem Heizstab gemacht habe kam genau die Frage auf... Wie macht man das bei Bewölktem Himmel an einer WP damit sich das am Ende ausgeht? Das einzige was mir da eingefallen ist, das man was mit PV Prognose oder Wetterbericht kombiniert das klar ist das kein Bewölkter Tag herrscht :D. Ich kann natürlich auch Mittelwerte Bilden und mit Netz Bezug leben, aber irgendwie ist das in der Übergangszeit doch dann arg viel. Ja der Batterie Speicher könnte buffern, aber da bin ich wieder bei den Verlusten :D. Da muss ich ja auch eine grenze ziehen damit ich noch über die Nacht komme... ah alles nicht sooo einfach.
 
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In meinem Fall = Altbestand aus den 90ern, aber mit wirklich sehr guter Basis, war eine Gasheizung vorhanden, die für einen Spotpreis gegen einen neuen 30kW Gas-Brennwert-Kessel ausgetauscht werden konnte. Daher wurde die WP auch aus Heizungsbauer-Sicht viel zu klein dimensioniert. Muss ja auch keine Extrem-Spitzen können. Im Winter soll die WP quasi nur FBH machen (80% vom Haus) und WW passiert über Gas, HK je nach Situation. Wenn man die Rechnung mit der Arbeitszahl der WP im Vergleich zum Gaspreis bei 98% Wirkungsgrad vom neuen Brenner macht sind bei ca COP 2,7 beide Systeme gleich teuer. Daher taktet die WP in meinem Fall sowieso weniger, weil die mit 10kW perfekt für die Übergangszeit dimensioniert ist.
 
Wie macht man das bei Bewölktem Himmel an einer WP damit sich das am Ende ausgeht?
Ich verfolge in meinem Fall den Ansatz mit Vorgabe der Soll-Auslasstemperatur um den extra 300L Puffer für die WP zu laden. Wenn das Delta-T klein ist modelliert die WP die Leistung herunter und braucht auch weniger elektrische Leistung. Ist eigentlich gut vergleichbar mit einem drehzahlgeregelten Druckluft-Kompressor.
Die meisten Wärmepumpen haben aber keine solche Schnittstelle. Da hab ich bei der Auswahl der WP auch sehr lange gesucht und recherchiert.
 
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