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Thema: Netzschütze bei Umrichter noch nötig?

  1. #11
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    Zitat Zitat von Tigerente1974 Beitrag anzeigen
    Wir setzen nur "eigensichere" Bremswiderstände ein. Diese sind mit einer thermischen Sicherung ausgerüstet, welche den Stromkreis bei Überhitzung unterbricht. (Wie bei Kaffeemaschinen oder Backöfen) Die Sicherheit erreichen wir dann über den "sicheren Halt". (Impulssperre des Wechselrichters) Daher haben wir kein Netzschütz vor dem FU.
    Ich sehe da auch die Problematik mit der begrenzten Einschalthäufigkeit auf der Netzseite.
    Das machen wir auch, aber bei den größeren Widerständen gibt es keine
    Eigensicheren mehr. Eine Gefahr besteht Dan darin das vor Ort mal etwas
    getauscht wird und dieser Umstand nicht beachtet wird und es dann zum
    Brand kommt.

  2. #12
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    Solche Gedankenspiele gehen mir etwas zu weit. Ein Hinweis in der Betriebsanleitung, dass nur Original-Ersatzteile zum Einsatz kommen dürfen ist aus meiner Sicht dazu auch ausreichend.
    Meine Motivation läuft nackig mit einem Cocktail über eine Wiese.

  3. #13
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    Ich meinte jetzt nicht unbedingt den Kunden, mit den wechseln, sondern
    ein gestresster Monteur zb

  4. #14
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    Ich montiere selbst
    Vom Prinzip her hast Du ja Recht. Das ist eine "verdeckte" Fehlerquelle die u.U. unangenehme Folgen haben kann.
    Meine Motivation läuft nackig mit einem Cocktail über eine Wiese.

  5. #15
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    Gedakenspiele.. ich durfte schon einmal vor ein paar Jahren Umrichter, Widerstand und Schaltschrankdeckel tauschen, als ein Bremschoper versagt hatte. 30kW Umrichter, 15kW Widerstand und glück das über dem Schrank keine Kabelpritsche o.Ä. angebaut war.
    Deswegen war mir das mit dem Schütz auch noch in Erinnerung geblieben, weil ich es halt dann mal "heimlich" nachrüsten sollte

  6. #16
    Avatar von Safety
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    Hallo,
    genau dies entspricht auch meinen Erfahrungen, es gibt Hersteller und Anwendungen mit und ohne Netzschütz. Für STO wird ein Schütz bei integrierter Sicherheit meist nicht benötigt.
    Hier ist wie immer eine genaue Studie der Betriebsanleitungen und Datenblätter nötig ganz besonders wenn es Zertifizierte bzw. Baumustergeprüfte Bauteil sind.
    Nach meiner Meinung macht es aber keinen Sinn für ein schon gemindertes Risiko nochmal einen Netzschütz zusetzen.
    Und wenn man zum Brandschutz spezielle Bremswiederstände und diese dann auch in allen Listen und eventuell auch in der Betriebsanleitung erwähnt dann muss man nicht weil einer dann doch ein falsches Bauteil einbauen könnte noch einen Abschaltweg einbauen. Betreiber von Maschinen haben auch entsprechende Pflichten.

  7. #17
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    Zitat Zitat von Deltal Beitrag anzeigen
    Gedakenspiele.. ich durfte schon einmal vor ein paar Jahren Umrichter, Widerstand und Schaltschrankdeckel tauschen, als ein Bremschoper versagt hatte. 30kW Umrichter, 15kW Widerstand und glück das über dem Schrank keine Kabelpritsche o.Ä. angebaut war.
    Deswegen war mir das mit dem Schütz auch noch in Erinnerung geblieben, weil ich es halt dann mal "heimlich" nachrüsten sollte

    Kann ich nur bestätigen

  8. #18
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    Die Sache mit dem überhitzten Bremswiderstand ist die eine Sache.
    Moderne Frequenzumrichter bieten Sicherheitsfunktionen wie z.B. STO (Safe Torque Off). Aber die Bezeichnung der Sicherheitsfunktion sagt ja eigentlich schon aus, dass nur das Drehmoment zum Motor sicher abgeschaltet wird und der Wechselrichter kein Drehfeld erzeugen kann. Bei einem defekt eines IGBT im Wechselrichter würde am Motor immer noch Spannung anliegen.
    Meines Verständnisses nach geht es doch immer noch primär um den Personenschutz im Fehlerfall.
    Wie denkt ihr über meine Verständnisweise der Sicherheitsfunktionen?
    Gruß, Sascha

  9. #19
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    Idee

    Hallo zusammen,

    also bei mir sind nach wie vor 2 Netzschütze vorgeschaltet bei einer 2kreisigen Abschaltung, wie vorab erwähnt erzeugt der FU/Servo einfach kein Drehfeld mehr bei STO, Spannung steht aber nachwievor an am Motor!

    Das Netzschütz bei den Bremswiderständen dient ja auch dem Geräteschutz und auch Brandschutz!!! ist beispielsweise bei einem Movidrive mal der Bremschopper durchgeschossen, kann ein Drahtgitterwiderstand durchaus zum glühen kommen! Da empfielt sich dann eine Stromüberwachung welche auf die Reglerfreigabe greift...

    Ich verfahre so, daß ich eine Schutztür auf die STO-Eingänge greifen lasse, das die Antriebe nicht anlaufen können, aber Not-Halt heißt bei mit trotzdem: UNVERZÖGERT den Schnellstop auslösen, nach 1s VERZÖGERT die Netzabschaltung.

    WICHTIG: Man braucht ja nicht für jeden Regler separat einige Netzschütze!!! Man muß bei allen gängigen FU's lediglich den Leitungswuerschnitt passend zur Vorischerung wählen! Dieser kann natürlich variieren, je nachdem wie groß ein Antrieb vorgesichert werden darf und welcher Querschnitt angeschlossen weden kann! Diese Infos stehen aber in jedem Handbuch detailliert drinnen...

    MfG
    Ch. Vogel

  10. #20
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    Zitat Zitat von ChristianVogel Beitrag anzeigen

    Das Netzschütz bei den Bremswiderständen dient ja auch dem Geräteschutz und auch Brandschutz!!! ist beispielsweise bei einem Movidrive mal der Bremschopper durchgeschossen, kann ein Drahtgitterwiderstand durchaus zum glühen kommen! Da empfielt sich dann eine Stromüberwachung welche auf die Reglerfreigabe greift...
    Um es nocheinmal extra zu erwähnen, ein Wegschalten der Gerätefreigabe
    reicht bei diesen Fehlerfall nicht, es muss die Netzspanung weggeschaltet
    werden.

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