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Thema: Netzschütze bei Umrichter noch nötig?

  1. #51
    Avatar von Safety
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    Hallo Dieter, es gibt einige Wege den unerwarteten Wiederanlauf zu verhindern, Wartungsschalter können bei großen Anlagen bei denen es auch Sinn macht nützlich sein. Aber die EMV lässt grüßen, oft wird das nicht beachtet und dann gibt es Störungen die niemand erklären kann.
    Bei kleinen und mittleren Anlagen reicht eine Netztrenneinrichtung und sonst steht ja auch in der Norm was man sonst noch alles nehmen kann.

  2. #52
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    Wir haben hier in Deutschland qualifizierte Facharbeiter und machen jährliche Schulungen und Unterweisungen.
    Und im Jahr 2016 sollen diese Facharbeiter zu blöd sein um z.B. 3 Drähte am MSS oder Umrichter vor einer Reparatur abzuklemmen...
    Ich habe nix gegen Reparaturschalter, wo sie notwendig sind ... aber eben nur da.

  3. #53
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    Zitat Zitat von Blockmove Beitrag anzeigen
    Wir haben hier in Deutschland qualifizierte Facharbeiter und machen jährliche Schulungen und Unterweisungen.
    Und im Jahr 2016 sollen diese Facharbeiter zu blöd sein um z.B. 3 Drähte am MSS oder Umrichter vor einer Reparatur abzuklemmen...
    Ich habe nix gegen Reparaturschalter, wo sie notwendig sind ... aber eben nur da.
    Wozu am MSS abklemmen, der hoffentlich vor dem Umrichter sitzt.
    Mann schaltet diesen aus und befolgt dann die 5 Sicherheitsregeln.
    Was soll dann noch passieren?
    - - -
    Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.

  4. #54
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    Welchen Sicherheitslevel brauchst Du denn?
    Es gibt z.B. PLd - auch Umrichter mit PLe / SIL3, siehe

    http://www.siemens.com/press/de/pres...003dfde.htm&co

  5. #55
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    Zitat Zitat von rostiger Nagel Beitrag anzeigen
    Wozu am MSS abklemmen, der hoffentlich vor dem Umrichter sitzt.
    Mann schaltet diesen aus und befolgt dann die 5 Sicherheitsregeln.
    Was soll dann noch passieren?
    Im Reparaturfall übernimmt bei Fördertechnikanlagen gerne mal ein Mitarbeiter den Transport. Mit Auslösen des MSS werden aber auch die Freigaben von vor- und nach gelagerte Elementen weggenommen. Deshalb MSS abklemmen.

    Gruß
    Dieter

  6. #56
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    Zitat Zitat von Blockmove Beitrag anzeigen
    Im Reparaturfall übernimmt bei Fördertechnikanlagen gerne mal ein Mitarbeiter den Transport. Mit Auslösen des MSS werden aber auch die Freigaben von vor- und nach gelagerte Elementen weggenommen. Deshalb MSS abklemmen.
    Das funktioniert aber nur bei solchen Anlagen/Maschinen, bei denen Störungen der FUs nicht abgefragt werden.
    Gruß
    Michael

  7. #57
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    Zitat Zitat von Blockmove Beitrag anzeigen
    Im Reparaturfall übernimmt bei Fördertechnikanlagen gerne mal ein Mitarbeiter den Transport. Mit Auslösen des MSS werden aber auch die Freigaben von vor- und nach gelagerte Elementen weggenommen. Deshalb MSS abklemmen.

    Gruß
    Dieter
    Regel Nr 2 gilt auch im Allgäu: "Gegen Wiedereinschalten sichern"

    Beim Motorschutzschalter, einfach ein Vorhängeschloß einhängen und
    ein Hinweiß am Schalter anbringen "VORSICHT, es wird Gearbeitete
    Mitarbeiter: Hinak der Schreckliche"
    - - -
    Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.

  8. #58
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    Hi,

    ich bin aktuell an dem selben Thema dran. Momentan schalten wir 2 Maschinen á 2x 75KW Riemen-Antriebe parallel, über konventionelle Stern-Dreieck-Schützschaltung. 2 Maschinen á 1x90KW.
    Da wir nun doch mal so langsam an unsere eigenen Trafo-Stationen denken, zwecks Schaltspitzen und Anfahrstrom, werden die alten Schaltungen durch FU´s respektive Sanftanläufe, ausgetauscht.
    Persöhnlich habe ich eine Abneigung gegen die, nicht ganz billigen, Netzschütze entwickelt. Zu oft sind die (überdimensionierten) Schütze kleben geblieben.
    Zum Thema Not-Aus und Not-Halt ist zu sagen;
    Wir nutzen in dem Sinne beides.
    1. In einem Anlagenteil muss mittlerweile bei betätigen des Not-Aus Tasters, die Anlage auf Grund der Schwungmasse, Aktiv über die Antriebe Bremsen werden d.h. mit abgeschaltetem FU wird das nichts.
    2. Im Vorgelagerter Anlagenteil reicht es bei betätigtem Not-Aus Taster Spannungsfrei austrudeln. Dies realisieren wir über Unterspannungsauslösern in den NZM Schaltern. Auch da ist nachfolgen kein Schütz nötig.
    Eine Allpolige Sichere Trennung ist gewährleistet.

    In Beiden Fällen kommen keine Netzschütze zum Einsatz.

    Es gibt da nicht die Pauschale Lösung. Jede Anlage ist da anderst gestrickt. Vor allem wenn es um den oftmals erwähnten generatorischen Betrieb geht.

    Grüße

  9. #59
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    Zitat Zitat von HaKu Beitrag anzeigen
    2. Im Vorgelagerter Anlagenteil reicht es bei betätigtem Not-Aus Taster Spannungsfrei austrudeln. Dies realisieren wir über Unterspannungsauslösern in den NZM Schaltern. Auch da ist nachfolgen kein Schütz nötig.
    Eine Allpolige Sichere Trennung ist gewährleistet.
    Genau das mögen aber sehr viele Umrichter ganz und gar nicht und reagieren darauf mit defektem Zwischenkreis.
    Da solltest du beim Hersteller nachfragen....

    Gruß
    Dieter

  10. #60
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    Also ich sehe das so (arbeite normalerweise mit Sinamics S120 / G120):

    Aus sicherheitstechnischer Sicht reicht die Anteuerung von STO bis PL d. Wenn man PL e braucht ist ein zusätzlicher Netzschütz der über einen F-DO oder ein Sicherheitsrelais angesteuert wird notwendig. Wenn man STO über Klemmen am Umrichter ansteuern will hat man entweder eine 2-kanalige Struktur (Beim Siemens S120 z.B. ein Kontakt auf die CU320-2 und ein Kontakt auf das Motormodul) oder eine 1-kanalige Struktur die dann geschützt verlegt sein muss. Eine STO Rückmeldung vom Umrichter sehe ich als nicht zwingend erforderlich an. Das Gerät dass die Spannung von den STO Klemmen wegschaltet muss ja ein Sicherheitsgerät sein dass sich selbst überwacht. Aber natürlich kann man auch vom Umrichter entweder über Feldbuss oder Klemmen sich den aktuellen Status zurücklesen, das Feedback Signal muss ja nicht sicher ausgeführt sein.

    Ich persönlich bin eigentlich immer für einen Netzschütz weil man den Umrichter dann in Zeiten wo die Anlage steht komplett abschalten kann und somit auch Energie sparen kann. Hängt aber natürlich von der Anwendung ab, wie oft und wie lange der Antrieb aus ist.

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