PN Device "vergessen" ihre Gerätenamen

Ing_Lupo

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Guten Tag

ich beobachte seit längerem, daß PN Devices nach längerer Betriebszeit und anschliessendem Neustart ihre Gerätenamen verlieren. d.h das der Namen ist leer od. mit Müllzeichen geschrieben.

Die Komunikation funktioniert dann natürlich nicht mehr.

Das hat nichts mit dem Hersteller zu tun. Ich sehe das bei FU's und Safety-SPS (reiner PN)

Wenn man dann mit PRONETA den Namen zuweist ist das wieder ok.

Kennt jemand das Phänomen ?
 
Hallo Ing_Lupo,

bisher habe ich das Phänomen nicht feststellen können.

Aber wenn das stimmt, ist das ja gruselig.

Wie kommst Du zu dem Schluss, dass es nichts mit dem Hersteller zu tun hat?
Welche FU's und welche Safety-SPS setzt ihr ein?

VG
MFreiberger
 
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ich beobachte seit längerem, daß PN Devices nach längerer Betriebszeit und anschliessendem Neustart ihre Gerätenamen verlieren. d.h das der Namen ist leer od. mit Müllzeichen geschrieben.
Habe ich in > 20 Jahren noch nicht erlebt. Auch nicht, wenn eine Anlage mal > 1 Jahr aus war ( außer bei VIPA, aber dann war alles weg ;)).
Und nach längerer Betriebszeit und dann Neustart, da schon gar nicht. Wäre auch fatal.

Ich sehe das bei FU's und Safety-SPS (reiner PN)
Um welche geht es denn?
 
Sowas kenne ich auch nicht ... aber eine Frage dazu :
Tritt das Phänomaen erst neuerdings auf oder immer mal wieder und schon seit Längerem ?
Ach ja ... ist der PN für sich autark oder hängt da außer der Anlage noch alles Mögliche andere mit dran ?
 
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Das einzigste was ich mir vorstellen könnte, bei manchen Geräten kann man per DIP-Schalter einstellen, dass Sie den Gerätenamen nicht speichern. Oder ungültiger Gerätename vergeben. Oder habt ihr evtl. eine Topologie vergeben und da passt etwas nicht?

Das ein Gerät wegen einem DIP Schalter den Namen verliert, das hatten wir hier schon einmal ( SEW ):
1770796256016.png
 
Zuletzt bearbeitet:
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Wir verwenden Vacon FU mit Profinet seitdem Profinet am FU möglich ist (weit über 100 Stück) und hatten so ein Problem noch nie. Nach vielen Jahren kommt es da eher vor, dass die FUs defekt werden und getauscht werden müssen.
 
der Haken ist gesetzt

das Phänomen habe ich schon vor einem Jahr mal gehabt. Habe es aber nicht weiter verfolgt.

Übrigens den Namen im FU setzt man mit der Vacon Software. Da muß der Parameter remanent sein.

Die Anlage ist übrigens > 5 Jahre in Betrieb.
 
ich vergebe nur die IP Adresse von der CPU.

Wenn ich jetzt mit einem Managed Switch anfange den Namen anhand der MAC zu vergeben kann man ja den FU nicht mehr einfach tauschen.
Das LCP kopiert nicht die MAC mit.

Oder bin ich jetzt falsch unterwegs ?
 
Wenn ich jetzt mit einem Managed Switch anfange den Namen anhand der MAC zu vergeben kann man ja den FU nicht mehr einfach tauschen.
Der Name wird bei einer Topologie nicht über eine MAC Adresse des Teilnehmers vergeben sondern über die in TIA projektierte Port-Verkabelung der Teilnehmer. Das ist ja der Vorteil des ganzen. Ein PN-Teilnehmer ist defekt ( z.b. ET200 Station ), du tauschst diesen Teilnehmer und der PN Name wird automatisch zugewiesen. Die Netzwerk-Verkabelung muss dann aber auch zwingend genauso sein, wie in TIA projektiert. Hast du eine CPU mit zwei geswitchten Ports und vertauschst dort die Netzwerkkabel ( was ja im Normalfall egal wäre ), dann hast du bei aktiver Topologie ein Problem.
 
Du kannst natürlich auch ohne managed Switche (wir setzen immer die SIEMENS XC200 er Baureihe ein) eine Topologie im TIA-Portal anlegen.
Du musst halt im TIA-Portal deine Topologie projektieren.
Ohne Managed Switche landest du dann aber irgendwann bei Linien-Toplogien was den Nachteil mit sich bringt, dass bei einem Gerätetausch/defekt alle nachgestalteten Profinetteilnehmer auch weg sind.
Deswegen ist es ratsam bei größeren Anlagen auch immer mit Stern-Topologien zu arbeiten.
 
1. Auch in Classic Projekt kannst du eine Topologie anlegen.

2. Der neue Switch wird auch von der CPU getauft (wegen der Toplogie). Der Switch muss auch in der Hardwarekonfiguration angelegt werden.
 
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