Dosierbandwaagen mit PID Regler

Jann

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Hallo Leute,

Mein Arbeit kann so beschrieben werden. Eine Dosierbandwaage hat die Hauptaufgabe, um die Ist-mit der Soll-Förderstärke zu regeln.

Die Einheiten Bandbeladung (kg/m) und Bandgeschwindigkeit (m/s) werden von der Wägezelle und Geschwindigkeitssensor erfasst und dann zu der SPS übertragen. Hier wird die Ist-Förderstärke von beiden Einheiten multipliziert. Der Ist-Förderstärker wird dann zurückgekoppelt, um mit den Soll-Förderstärker zu vergleichen. Der Differenz soll durch einen Regler durchgeführt werden. Durch den Regler wird es unterschieden, ob die Bandgeschwindigkeit schneller oder langsamer regelt wird.

Meine Fragen sind, ob die Strecke des Antriebs unbedingt zuerst untersucht werden wie bei der Matlab-Simulink.

Dann wie sieht der Zusammenhang zwischen die Einheit nach dem Regler mit der zu regelnden Bandgeschwindigkeit aus.

Vielen Dank,

Gruß.
 

Onkel Dagobert

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Hallo Jann,

so wie ich es verstanden habe, benötigst du zwei Regler (Kaskadenregelung).

..Eine Dosierbandwaage hat die Hauptaufgabe, um die Ist-mit der Soll-Förderstärke zu regeln..
Das wäre dann der Führungsregler. Er regelt die Beladung des Bandes [kg/m].

..Meine Fragen sind, ob die Strecke des Antriebs unbedingt zuerst untersucht werden..
Die Strecke des Antriebs bzw. die Geschwindigkeitsregelung des Bandes bildet den Folgeregler [m/s]. Ja, dieser muß zuerst funktionieren. Wenn dieser stabil arbeitet, wird im nächsten Schritt der Sollwert der Geschwindigkeit vom Führungsregler in sinnvollen Grenzen verändert. Man spricht auch vom "Sollwertschieben".


Gruß, Onkel
 

AUDSUPERUSER

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Stell Dir das mal nicht so einfach vor, Differnzaldosierung macht man nicht von heute auf morgen.
In den Kontrollern die das können steckt jahrelange Erfahrung.
Du hast bisher nur die Hardware betrachtet.
Wie verhält sich aber das Produkt?
 

borromeus

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Ich sehe hier keine Reglerkaskade, und auch keine Differentialdosierung (obwohl diese auch nicht so schwierig ist).
Du hast kg/s als errechneten Wert und ich nehme an Dein Sollwert ist ebenfalls kg/s.
Das wird ein unspektakulärer PI Regler werden.

Um Deine Frage zu beantworten: die Simulation kannst Du dir sparen. Schalt das Teil ein und nimm dir ein paar Minuten Zeit für die Reglereinstellung, dann spielt die Sache.

Zumindest wie ich die Sache verstanden habe....... die Beschreibung ist ja etwas verwirrend...
;-)
 

AUDSUPERUSER

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Ich sehe hier keine Reglerkaskade, und auch keine Differentialdosierung (obwohl diese auch nicht so schwierig ist).
Du hast kg/s als errechneten Wert und ich nehme an Dein Sollwert ist ebenfalls kg/s.
Das wird ein unspektakulärer PI Regler werden.

Um Deine Frage zu beantworten: die Simulation kannst Du dir sparen. Schalt das Teil ein und nimm dir ein paar Minuten Zeit für die Reglereinstellung, dann spielt die Sache.

Zumindest wie ich die Sache verstanden habe....... die Beschreibung ist ja etwas verwirrend...
;-)

Da kann ich Dir nur teilweise zustimmen.
Richtig ist, die Aufgabe ansich ist nicht schwer
Istwert < Sollwert = Band schneller
Istwert > Sollwert = Band langsamer

Solange es immer das gleiche Produkt ist, dass sich auch immer gleich verhält und die Toleranzen grösszügig sind, ist das einfach.

Aber wenn du mehrer Produkte hast, die ein von Umweltfaktoren abhängiges Rieselverhalten haben, und du genau dosieren musst, ist die Sache etwas schwerer.

Wenn das so einfach ist, wieso stecken dann die Hersteller solcher Kontroller jahrelanges Ingeniering rein?

Leider verrät der Fragesteller nicht, was er genau vor hat.

Recht hast Du mit: Einfach mal laufen lassen und optimieren. Dann sieht man gleich ob es geht oder nicht
 

borromeus

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Naja, also ich habe sehr viele Differentialdosierwaagen (Loss in Weight Feeder) lediglich angebunden (weil wie Du sagst das sehr viel KnowHow benötigt), allerdings sowas auch zig mal schon selber programmiert.
Hier ist das Problem dass Du nur einen Gewichtswert hast und über dW/dt einen Istwert ermitteln musst, mit allen dabei auftretenden Problemen (lange Zeit zum dW messen = keine Zeit zum Ausregeln; kurze Zeit zum dW messen = geringe Genauigkeit bzw. Messschwankungen).
Er (Themenstarter) hat aber eine Bandwaage und bekommt ja bereits kg/s als Istwert.

Das Rieselverhalten bezieht sich m.M. auf Schneckendosierer und Förderrinnen, bei einer Bandwaage kippt das "Gut" am Ende runter, egal wie es weiterrieselt.
 
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