Grundsätzliche Frage zum Ansteuern von Umrichtern

S_Liner

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Hallo zusammen, da ich mich in letzter Zeit viel mit Ansteuerung von Umrichter beschäftigt habe, sind mir da doch ein paar Fragen aufgekommen. Da wir einige Unterschiedliche Maschinen von unterschiedlichen Herstellern haben, und ich mir bei denen angeschaut habe, wie die Ihre Umrichter ansteuern ist mir eines aufgefallen. Die Art und Weise ist meist stark ähnlich, aber die einen nutzen einen FC und die anderen einen FB. Mir ist der Unterschied zwischen FC und GB durchaus bekannt, aber dennoch würde ich gern wissen, was Eure Meinung dazu ist. Macht es Sinn die Status- und Steuerworte als Temp im FC zu verarbeiten, oder ist es besser in einem FB als STAT?

Selbst der Beispielbaustein von SEW für einen Movidrive ist ein FC und die Status- und Steuerwörter sind als Temp Variablen deklariert.

Mfg
 
Mir ist der Unterschied zwischen FC und GB durchaus bekannt, aber dennoch würde ich gern wissen, was Eure Meinung dazu ist. Macht es Sinn die Status- und Steuerworte als Temp im FC zu verarbeiten, oder ist es besser in einem FB als STAT?

Wenn du die Unterschiede kennst, solltest du dir ja die Frage selber beantworten können :ROFLMAO:
Pragmatische Antwort:
Solange die Bausteine sauber funktionieren, ist mirs egal.
Wenn ich die Bausteine selber schreiben muß, dann verwende ich in TIA eine UDT die ich direkt in der Symbolik zuweisen kann.
Und somit hast du eine 3. Variante :D
 
Zum einen hat Dieter ja einen wichtigen Aspekt gennannt, der jetzt besser in der TIA Welt ist,
man kann Umrichter Vollsymbolisch ansprechen.

Die Bausteine die so überlicherweise im Umlauf sind, kommen ja oft aus der Classic Welt, da
ein vollsymbolischer zugriff nicht so ging.

Jetzt muss man allerdings aufpassen, in was für einen Format du die Daten vom Umrichter bekommst,
ich nehme mal da SEW als Beispiel.

Wenn du einen MC07B oder Movidrive (also die Butter und Brot Umrichter) über ein DFE 32B an Profinet
hängst bekommst du die Daten als "Big-Endain" in die Steuerung und kannst Sie nicht direkt über den von
Dieter beschriebenen Weg verabeiten, weil die 1200/1500er mit "Little-Endain" in die Steuerung arbeiten.
Nimmst du als Gateway ein DHR 41B (zb. Moviaxis) kannst du das Datenformat umschalten und direkt
Vollsymbolisch auf jedes Bit der Daten zeigen.

Das heißt bei Vollsymbolischen zugriff kannst du einfach im Normalen Program sehr übersichtlich mit dem
Umrichter hantieren und brauchst nicht einen oder mehre Bausteine um alle Anwendungsfälle abzudecken,
wie einfaches Steuern, Positionieren, Gearing und so weiter.
 
Moin,
gerade bei Positionier-Achsen schreibe ich meine Treiber eigentlich immer als FB, schon allein weil ich die Positionierung gerne mit einer Flanke starte. Zudem verzögere ich gerne die Statusbits in_Position und in_Motion um sicher zu gehen, dass die Achse wirklich steht und in Posi ist. Und wenn du Flanken oder Timer brauchst, dann ist halt der FB das Mittel der Wahl.
 
Ich nutze inzwischen auch vermehrt FB, da man sich beim FB auch mal problemlos ein paar Werte "merken" kann und mit Flanken und Zeiten keine Probleme hat.
Außerdem ist es oft hilfreich, bei Problemen im IDB online direkt die Variablen anzuschauen, der hat man sie sehr praktisch alle auf einem "Haufen" liegen. :-)
Dort nuze ich dann auch oft mehr Stat- als Temp-Variablen, eben weil man diese im DB sehen kann.
 
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