Du musst nie etwas suchen?
Nein, niemals, und da wir alle Progamme an den Kunden offen ausgeben und die Instandhalter bisher immer positive Rückmeldungen gegeben haben, denke ich, das es nicht wirklich schwer ist, zu finden, wonach man sucht.
Verwendest du denn nicht die Störungsmeldungen im Programm zum Verriegeln irgend welcher Dinge? Angenommen, du benötigst die Meldung eines Motorschutzschalters der Pumpe P1, welche zur Anlage 1 gehört. Dann suchst du doch jedes Mal in deinem Array 1..256 nach dem entsprechenden Bit. Hätte das Bit den Namen "ST1.ANL1_P1_MSS", findet man es es doch ganz einfach bei der Eingabe der ersten paar Zeichen. Der dazugehörige digitale Eingang bekommt sinnvollerweise den selben Schlüssel "ANL1_P1_MSS".
Was möchte ich mit der einen Meldung das der MSS ausgelöst hat anstellen?
Eine Pumpe hat auch einen PTC oder so. Den schreibst Du nun auch überall mit dran?
Die Pumpe ist nur ein kleines Beispiel, es könnte auch ein analoger Klappenantrieb mit Rückmeldung sein. Der hat mehr als 10 Meldungen.
Die will ich nicht alle einzeln irgendwo dranschreiben, also gibt es Sammelvariablen:
DB_Anlagenteil.Zuluft.Frischluftklappe.Sammelstoerung
und wenn man es wirklich genauer wissen will:
FC_Anlagenteil_Zuluft_Meldungen - SCL hat links eine, per Hand, alphabetisch sortierte, Baumstruktur (wenn man das suchen nennen mag, dann bittesehr).
ST1.ANL1_P1_MSS nutzt Du vermutlich weil Du es irgendwann so gelernt hast. Für Dich und viele andere ergibt das Sinn, ist ja auch gut so. Kann ich lesen, mag ich aber nicht lesen, nutze ich auch nicht. Es ist nicht mehr zeitgemäß. Zeit beim programmieren spare ich auch nicht; Autovervollständigung.
Aktuelle Steuerungen, egal ob die hierzulande verbreiteten Beckhoff (
Codesys) oder Siemens, lassen sich symbolisch programmieren. Also sprechende Namen nutzen, das hilft dann auch anderen Programmierern ein fremdes Programm leichter zu verstehen.