Step 7 H‑CiR mit dezentralen IOs

da.kapo

Level-2
Beiträge
26
Reaktionspunkte
15
Zuviel Werbung?
-> Hier kostenlos registrieren
Hallo Zusammen,

Frage zu H‑CiR mit dezentralen IOs:

Wie handhabt ihr spätere Erweiterungen?
  • Plant ihr von Anfang an Reserve‑/Leerplätze ein
  • oder werden neue IO‑Module einfach hinten angehängt?
Mich interessieren eure Praxiserfahrungen.

Danke & Grüße
 
Ich meinte damit(wenn ich mich ungluecklich ausgedruckt habe), dass ich die Karten gleich nach Fertigstellung
des Projektes hinten anhangen wuerde.Das man sie hinten anhaengt ist ausreichend.
Steckplatzorintiertheit ist ja heute Geschichte.Also ich brauche das nicht sortiert.
 
Ich meine Du hast z.B. eine ET200SP HA in der Anlage und lässt dann Leer Slots für spätere H-CiR Erweiterungen zwischen den vorhandenen Modulen (damit z.B. die Eingänge und Ausgänge in einem Block sind) oder hängst einfach am Ende welche dran wenn erforderlich und es natürlich der Platz im Schaltschrank hergibt. Das ist meine eigentliche Frage.
 
Zuviel Werbung?
-> Hier kostenlos registrieren
bei SP ohne HA haben wir immer genügend Reservesockel ohne Karte im Vorfeld verbaut. Oder gleich Reservekarten, so teuer sind die ja nicht.

Aber H-CiR gibts ja noch nicht so lange, würd ich im Büro mal bissl rumspielen.

Oder meinst Du 400H?
 
Ich meinte schon bei der 400H. Bei der 1500'er R/H geht es ja nicht.
Bei der 400H und der ET200SP musst du ja, wenn die Blindabdeckung projektiert ist, bei einer Erweiterung diesen Deckel aus der Projektierung entfernen und mit dem ersten CiR Download auf die CPU laden. Anschließend das neue Modul in der Projektierung ergänzen und mit dem zweiten CiR Download auf die CPU laden. Es gibt aber auch die Möglichkeit die Blindabdeckung nicht zu projektieren. Dann kann das Modul gesteckt werden und es ist nur ein CiR Download notwendig.
 
Bei der 400H und der ET200SP musst du ja, wenn die Blindabdeckung projektiert ist, bei einer Erweiterung diesen Deckel aus der Projektierung entfernen und mit dem ersten CiR Download auf die CPU laden. Anschließend das neue Modul in der Projektierung ergänzen und mit dem zweiten CiR Download auf die CPU laden. Es gibt aber auch die Möglichkeit die Blindabdeckung nicht zu projektieren. Dann kann das Modul gesteckt werden und es ist nur ein CiR Download notwendig.
Naja, den Reservesockel baust Du ja vorranging ein, um später Karten mittendrinn einzufügen ohne das ganze Rack auseinanderzureissen und zu verschieben. Umbauten sind ja nicht nur CPU-Stop sondern auch Anlagenstillstand wegen Hardwareumbau...
Selbst wenn Du Karten hinten anfügst, fällt ja die ET200SP komplett aus, weil Du den Blinddeckel abziehen musst.

Aber vielleicht geht das mit ET200SPHA besser, die setzt aber kein Kunde bei uns ein, weil zu teuer 🤷‍♂️

Deshalb, wir bauen unsere Anlagen immer so, dass ein kurzzeitiger CPU-Stop bis zu 20min möglich ist, mit entsprechender Vorbereitung der Anlage. (Kombination aus "Letzten Wert halten der IO-Baugruppen", "letzten Wert halten der FUs", "Bistabile Relais", "Hardwaremäßige Selbsthaltung von Relais", "wichtige Sicherheitsfunktionen hardwaremäßig", "SPS unabhängige Handbedienmöglichkeit)... Und dann macht man den CPU-Stop halt wenn Schrittketten grad nicht laufen oder in nem definierten Schritt stehen, Pufferbehälter händisch vorher vollgefahren werden, am Wochenende vielleicht die Produktion runtergefahren ist usw... weiterhin nicht nur die SPS redundant sondern alles, d.h. verschiedene Einspeisungen, Schaltschränke, separate ETs für verschiedene redundante Feldgeräte/Anlagenteile...

Auf das CiR/H-CiR verlässt sich eh niemand, weil immer, wenn mans wirklich braucht, gehts aus diversen Gründen dann doch nicht. Irgendwas wird dann doch immer geändert, was nen CPU-Stop erfordert. Mann weiss ja nicht im Vorfeld, was in 10 Jahren mal jemandem einfällt... so Dinge wie PNPN-Koppler dazubauen, IP-Adressen ändern usw...

Wenn ich das noch im Kopf habe, für H-CiR bei 400H mit ET200SP ist es so, wenn ich den Messbereich eines Analogeinganges verändern will, müsste ich die Karte in der HW-Konfig Entfernen-HCiR-Laden-Einfügen-Parametrieren-HCiR-Laden... Was dämlich ist, weil auf der Karte ja noch andere Analogmessungen drauf sind, die dann für die Zeit ausfallen...

Wenn Du immer nur eine Karte einzeln umänderst, steigt Dir der Elektriker aufs Dach, weil der ja auch mal fertig werden will...

Irgendwas ist immer...
 
Zuletzt bearbeitet:
Cir geht jetzt in die 1500er. Mit entsprechende Firmware
Parameter ändern eines IO Moduls (z.B. das von ducati angesprochene Ändern eines Messbereiches) geht schon ganz gut mit der V4.1 und das Hinzufügen von kompletten Stationen geht auch. Aber das Hinzufügen von einzelnen IO Modulen in einer dezentralen Station geht aber nicht bei der 1500H. Das geht aber bei der 400H.
 
Zuviel Werbung?
-> Hier kostenlos registrieren
Naja, den Reservesockel baust Du ja vorranging ein, um später Karten mittendrinn einzufügen ohne das ganze Rack auseinanderzureissen und zu verschieben. Umbauten sind ja nicht nur CPU-Stop sondern auch Anlagenstillstand wegen Hardwareumbau...
Selbst wenn Du Karten hinten anfügst, fällt ja die ET200SP komplett aus, weil Du den Blinddeckel abziehen musst.

Aber vielleicht geht das mit ET200SPHA besser, die setzt aber kein Kunde bei uns ein, weil zu teuer 🤷‍♂️

Deshalb, wir bauen unsere Anlagen immer so, dass ein kurzzeitiger CPU-Stop bis zu 20min möglich ist, mit entsprechender Vorbereitung der Anlage. (Kombination aus "Letzten Wert halten der IO-Baugruppen", "letzten Wert halten der FUs", "Bistabile Relais", "Hardwaremäßige Selbsthaltung von Relais", "wichtige Sicherheitsfunktionen hardwaremäßig", "SPS unabhängige Handbedienmöglichkeit)... Und dann macht man den CPU-Stop halt wenn Schrittketten grad nicht laufen oder in nem definierten Schritt stehen, Pufferbehälter händisch vorher vollgefahren werden, am Wochenende vielleicht die Produktion runtergefahren ist usw... weiterhin nicht nur die SPS redundant sondern alles, d.h. verschiedene Einspeisungen, Schaltschränke, separate ETs für verschiedene redundante Feldgeräte/Anlagenteile...

Auf das CiR/H-CiR verlässt sich eh niemand, weil immer, wenn mans wirklich braucht, gehts aus diversen Gründen dann doch nicht. Irgendwas wird dann doch immer geändert, was nen CPU-Stop erfordert. Mann weiss ja nicht im Vorfeld, was in 10 Jahren mal jemandem einfällt... so Dinge wie PNPN-Koppler dazubauen, IP-Adressen ändern usw...

Wenn ich das noch im Kopf habe, für H-CiR bei 400H mit ET200SP ist es so, wenn ich den Messbereich eines Analogeinganges verändern will, müsste ich die Karte in der HW-Konfig Entfernen-HCiR-Laden-Einfügen-Parametrieren-HCiR-Laden... Was dämlich ist, weil auf der Karte ja noch andere Analogmessungen drauf sind, die dann für die Zeit ausfallen...

Wenn Du immer nur eine Karte einzeln umänderst, steigt Dir der Elektriker aufs Dach, weil der ja auch mal fertig werden will...

Irgendwas ist immer...
Bei der ET200SP HA funktioniert es, wenn Du das Abschlussmodul ziehst, einen neuen Sockel mit IO Modul hinzufügst und das Abschlussmodul wieder steckst ohne einem Ausfall der ET200 SP HA. Geht auch bei der ET200SP R1.
 
Ich plane meistens ein paar Reserveplätze von Anfang an ein. Gerade bei dezentralen IOs spart das später viel Aufwand, wenn noch Signale dazukommen. Wenn kein Platz vorgesehen ist, hängt man neue Module oft einfach hinten an, aber sauberer ist es mit etwas Reserve.
 
Zurück
Oben