TIA Migration von V5.5 nach TIA

sla

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Hallo Mitstreiter,

ich habe folgendes Problem. Ich möchte ein STEP7 5.5 Projekt nach TIA V15 mit Hardware migrieren. Hintergrund ist, daß für die Steuerung ca. 100 Kommunikationsverbindungen (zwei CP443-1) konfiguriert sind und ich die nicht alle neu einklimpern möchte. (Die Softwaremigration funktioniert einwandfrei).

In den mir vorliegenden Dokumentationen wird ausgeführt, daß einfach die Checkbox <Hardwarekonfiguration einschließen> aktiviert werden muss.
Diese Checkbox wird bei mir im Dialog <Projekt migrieren> gar nicht angezeigt!

Ich habe dies nun auch auf einer alten Entwicklungsmaschine mit TIA V11 ausprobieren wollen - das gleiche Problem.

Auf beiden Maschinen ist außer dem TIA-Portal jeweils eine vollständig funktionsfähige STEP7 V5.5 Umgebung installiert.
In den Einstellungen habe ich auch nichts gefunden, ob diese Checkbox defaultmäßig ausgeblendet wird.

Falls jemand hierzu eine Idee hat - im Voraus vielen Dank.

Siggi
 

PN/DP

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Ist in der HW Konfig von TIA nicht unterstützte Hardware/Baugruppen enthalten oder fehlen in der Step7 V5.5 Installation benötigte HW Configuration Packages?
Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um ein STEP 7 V5.x Projekt in STEP 7 Professional (TIA Portal) zu migrieren?
Hinweis
Wenn Sie bei der Migration die Hardwarekonfiguration mit einschließen, müssen alle Hardware Komponenten in Ihrem STEP 7 V5.x Projekt im Hardware-Katalog des TIA Portals enthalten sein. Die Baugruppen, die zum Stichtag 1.10.2007 bestellbar und nicht abgekündigt waren, werden vom TIA Portal unterstützt und sind im Hardwarekatalog von STEP 7 (TIA Portal) hinterlegt. Enthält Ihr Projekt HW-Komponenten, die im HW-Katalog von STEP 7 (TIA Portal) nicht enthalten sind, wird die Migration abgebrochen.
Welche Geräte und Baugruppen werden von STEP 7 Professional und WinCC Professional im TIA Portal unterstützt?


Migrationstool TIA Portal

  • Achten Sie bei diesem Schritt besonders darauf, dass die gesamte, für die Bearbeitung des Quellprojekts notwendige Software auf dem PG/PC installiert ist. Dazu gehören auch alle notwendigen Servicepacks, Hardware-Support-Packages und die gesamte Erweiterungssoftware, die zur Bearbeitung des Ausgangsprojekts notwendig ist. Sind einzelne Produkte nicht installiert, kann die Migration nicht oder nur unvollständig durchgeführt werden.
  • Beachten Sie, dass auf dem Zielsystem alle benötigten TIA Portal Produkte installiert sein müssen, die zur Projektierung aller in der Migrationsdatei enthaltenen Geräte notwendig sind.

Harald
 

ChristophD

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kann es sein das du bei der TIA Installation die Migration nicht angewählt hast zur install?
Dann Setup nochmal starten und auswählen zum installieren.
 
OP
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sla

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Hallo Harald,

ich habe jetzt parallel mit dem Migrationstool einen Versuch gestartet. Hier habe ich im Gegensatz zum TIA-Portal die Möglichkeit, die Migration der Hardware mit einzuschließen. (Checkbox hier vorhanden!).

Ich bekomme nun die Fehlermeldung Baugruppenträger 6ES7 400-1TA00-0AA0 mit Baugruppenträgernummer 0 kann nicht migriert werden.
Die Hardwarekonfig ist simpel (Es handelt sich hier um ein Gateway, um uralte S5-Architekturen anzubinden)

PS 6ES7 407-ORA02-0AA0
CPU 6ES7 416-3ES07-0AB0
CP 1 6GK7 443-1GX30-0EX0
CP 2 6GK7 443-1GX20-0EX0

Also alles relativ neue Komponenten.
Ich kann die Hardwarekonfig auch ohne Probleme in TIA V15 manuell konfigurieren - also im Hardwarekatalog TIA sind die Komponenten vorhanden.

Ich habe sehe auch keine Möglichkeit, die Kommunikationsverbindungen zu exportieren - CSV-Datei etc.
(Ich komme eigentlich aus dem Bereich der Rechnerbasierten Softwareentwicklung. Deshalb ist mir völlig schleierhaft, wie man solche Entwicklungsumgebungen wie aus dem Simatic-Bereich herstellen und anbieten kann. Alles irgendwie proprietär. In unserem Bereich werden z.B. alle Konfigurationen in Form von XML-Dateien abgelegt - dies ist seit mind. 10 Jahren Standard. Diese Dateien können dann problemlos exportiert/importiert und mit vernünftigen Versionsverwaltungssystemen gemanagt werden.)

Nochmals zur Klarstellung!
Die Migration der Softwarekomponenten (UDT,FB,FC,DB,IDB usw.) funktioniert einwandfrei. (Wenn die Migration der Hardware ausgeschlossen ist.)

Gruß Siggi
 
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Onkel Dagobert

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Hallo Siggi,

ich weiß absolut nicht, in wie weit es möglich ist die Konfiguration online aus der Steuerung zu lesen, aber ich würde es mal versuchen.
Warum vergreift du dich überhaupt an so einem alten System, wenn die Hardware die selbe bleibt?

Gruß, Onkel
 
OP
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sla

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Hallo Siggi,

ich weiß absolut nicht, in wie weit es möglich ist die Konfiguration online aus der Steuerung zu lesen, aber ich würde es mal versuchen.
Warum vergreift du dich überhaupt an so einem alten System, wenn die Hardware die selbe bleibt?

Gruß, Onkel


Hallo Dagobert,

Das Gateway selbst (um das es hier geht) ist zwei Jahre alt. Ich wurde damals dazu verdonnert, diese Operation durchzuführen, weil hier relativ komplexe Applikationsprotokolle zwischen einer Hostebene und der S5-Ebene (Hochachtung vor den damaligen S5-Programmierern):p ablaufen. Die bis dahin eingesetzte Lösung basierte auf einer proprietären Rechnerlösung, wo es keine Hardware mehr gibt. (E4-Layer ISO TP4 und ISO TP4/Rk512 für CP535). Sinnvoll war also für das Gateway nur eine S7-Lösung mit SCL. Da unsere SPS-Leute mit SCL nichts am Hut haben, wurde also ein Hochsprachen-Programmierer angefordert.

Nun will der Kunde seine gesamte Entwicklungsumgebung auf TIA umstellen. Da wir das Gateway-Projekt komplett in unserer Hand haben, wurden keine Probleme vorausgesehen.

Die Hardware-Konfig in TIA manuell nachzuziehen ist ja simpel. Nur die über 100 Kommunikationsverbindungen einzuklimpern (und das alles mit H1-Adressen und TSAPs) ist eine Schweinearbeit, die eigentlich nicht vorgesehen war.
Aber wenn es nicht anders geht, müssen wir in den sauren Apfel beißen.

Gruß Siggi
 

Onkel Dagobert

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Ich meine, die Kommunikationsverbindungen sind doch auch in den Systemdaten der Steuerung abgelegt. Vielleicht kann man diese mit der kompletten Konfiguration herausladen. Sicherlich kennt sich der ein oder andere besser mit dieser Möglichkeit aus. Ich habe es noch nicht versucht, zumindest nicht unter TIA.
 
OP
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sla

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Ich meine, die Kommunikationsverbindungen sind doch auch in den Systemdaten der Steuerung abgelegt. Vielleicht kann man diese mit der kompletten Konfiguration herausladen. Sicherlich kennt sich der ein oder andere besser mit dieser Möglichkeit aus. Ich habe es noch nicht versucht, zumindest nicht unter TIA.

AG auslesen und dann entsprechend anpassen/Quellen integrieren - gute Idee.

Werde ich ausprobieren.


Danke und Gruß

Siggi
 

Onkel Dagobert

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Ich habe es gerade mal simuliert. Eine S7315 unter Step7 in den Simulator geladen und mit TIA V15 aus dem Simulator ins TIA geladen. Ein Projekt mit der CPU und der entsprechenden IP hatte ich zuvor im TIA angelegt. Über "Online-Zugänge" wurde die simulierte Steuerung gefunden, konnte aber von dort nicht kopiert werden. Über "Laden von Gerät" ging's dann aber. Die Kommunikationsverbindungen wurden übernommen.

btw:
Die in #4 genannten S7-400 Baugruppen haben heute einen Katalogpreis von ca. 20T€ !


Nachtrag, 17.10.2018
Die Verbindungen wurden wohl doch nicht von online nach offline übernommen.
Wahrscheinlich waren sie nur in der Online-Ansicht angezeigt worden, sorry.
Verbindung nur online.png
 
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ducati

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nebenbei wuerde ich perse nicht davon ausgehen, dass unter TIA noch alles genauso ist wie unter Classic. Nur weil die Migration durchlaeuft bist Du noch lange nicht fertig. Wenn das was wichtiges ist, wuerde ich nach der Migration ausgiebig testen!
Nebenbei ist es eigentlich besser, 300 und 400er Steuerungen unter Classic zu belassen. Das kann man ja dem Kunden auch zumindest mal als Tip mitgeben :)
Und zum Thema "Rechenerbasierte Softwareentwicklung", nunja Industrieautomatisierung ist halt was ganz anderes mit anderen Anforderungen und Schwerpunkten. Siehe z.B. stossfreie Aenderungen im laufenden Betrieb.
Gruss
 

Cassandra

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Ich hätte es sehr begrüßt, wenn Siemens bei den 300 und 400er Steuerungen alles beim Alten gelassen hätte und TIA nur für die neuen Steuerungen entwickelt hätte. Ohne die Migrations-Orgien wäre TIA bestimmt viel weiter. Irgendwann muss man doch mal alte Zöpfe abschneiden.
Im Gegenzug wäre es natürlich erforderlich, die neuen Panels für S7 Classic und TIA tauglich zu machen…
 

Ralle

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Ich hätte es sehr begrüßt, wenn Siemens bei den 300 und 400er Steuerungen alles beim Alten gelassen hätte und TIA nur für die neuen Steuerungen entwickelt hätte. Ohne die Migrations-Orgien wäre TIA bestimmt viel weiter. Irgendwann muss man doch mal alte Zöpfe abschneiden.
Im Gegenzug wäre es natürlich erforderlich, die neuen Panels für S7 Classic und TIA tauglich zu machen…

Wenn ich die Siemens-Kollegen, richtig verstanden habe, dann war das auch die Idee der eigentlichen TIA-Macher.
Aber wie immer kommen dann ganz kluge Leute, z.B. aus dem Marketing, die sagen Dieses und Jenes muß unbedingt noch rein.
Die haben auch kein Ohr für die Ing. und Techniker, sind ja eh nur Befehlsempfänger.
Ergebnis --> ein Haufen Mist, der dampft, wenn man ein Loch buddelt. :)
 

Cassandra

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Das bestätigt mal wieder den Spruch, dass man Frauen nicht widersprechen muss. Sie tun es von ganz alleine :ROFLMAO: .

Die Alternative wäre, die alten Panels weiter zu vertreiben. Angeblich war das ja nicht möglich, weil die Displays mit der mickrigen Auflösung nicht mehr hergestellt werden… :rolleyes:

Ich hätte jetzt ganz naiv erwartet, dass WinCC-felx auch auf modernen Systemen lauffähig ist! :confused:
 

ducati

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Die Alternative wäre, die alten Panels weiter zu vertreiben. Angeblich war das ja nicht möglich, weil die Displays mit der mickrigen Auflösung nicht mehr hergestellt werden… :rolleyes:

Ich hätte jetzt ganz naiv erwartet, dass WinCC-felx auch auf modernen Systemen lauffähig ist! :confused:

Naja, wir verwenden hier schon geraumer Zeit die TIA-Panels an ner 300/400 mit Classic. Solange man da nicht mit Alarm_S Alarm_DQ macht, geht das super... UNd da wir definierte Koppel-DBs zwischen SPS und Panel haben, brauchen wir auch nicht die Integration der SPS-VAriablen im TIA-Panel...

Von daher, wäre nicht unbedingt notwendig, die neuen Panels ins Flex zu bringen...

zumindest aus meiner Sicht nicht...

Jedenfalls m.M. nach tut sich niemand nen Gefallen, wenn er die 300/400 ins TIA migriert ;)

Gruß.
 
OP
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sla

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Ich habe jetzt Tests mit einer S7 317 6ES7 317-2EK13-0AB0 und einer S7 416 6ES7 416-3FR05-0ABO
durchgefuehrt. Auf beide Steuerungen habe mich mit STEP7 V5.5 eine entsprechende Testkonfiguration eingespielt.
Ich sehe mit TIA-Portal V15 die Steuerungen und in der Online Diagnose auch die Bausteine im Unterordner Online-Zugaenge/Adapter../erreichbare Teilnehmer/CPU.../Programmbausteine. Die Menuepunkte Laden von Gerät (Software) und Laden des Geräts als neue Station (Hardware und Software) sind ausgegraut - also keine Chance.


Wir haben entschieden, die Verbindungskonfiguration manuell neu zu erfassen.
Ich muss hier noch anfuehren:

1.
Es finden fuer das betreffenden Gateway noch erhebliche Erweiterungen statt. Das Projekt besteht also nicht nur aus der Portierung von STEP7 V5.5 nach Tia V15. Ausserdem soll eine TIA-Visualisierung erstellt werden, die die gesamten Zustaende der Kommunikationskanaele, der Protokollverarbeitung und der neuen Funktionen zur ueberlagerten Betriebssteuerung visualisiert. (+Parametervorgaben etc.)

2. Wenn man Hochsprachenprogrammierer ist, bedeutet das nicht, dass man keine Ahnung von Automatisierungstechnik hat. Ich bin hier seit mehr als 25 Jahren fuer Foerdertechnik-Systemen, Sortieranlagen, automatische HRL etc. im Einsatz und habe im Umfeld der industriellen Kommunikation vieles direkt in den Haenden gehabt- ISO-TP4-Kopplungen mit INTEL-Netzwerkkarten, spaeter die Treiber von W.Krings und W.Mehrbrodt auf 3COM-Karten (unter OS/2 und Windows), Produkte der Fa. Werum unter OS/2, SAPI FMS/SAPI S7 Siemens unter Windows und UNIX, saemtlichen seriellen Kram 3964R/RK512, RFC1006 und die S7-API(haben wir ausserhalb solcher Loesungen wie LIBNODAVE Ende der 90er analysiert und implementiert ), Spezialumgebungen im Automotivbereich wie z.B. PMON und natuerlich alle moeglichen TCPIP-basierten Kopplungen/Protokolle namhafter Anlagenbauer.


Sorry - irgendwie spinnt das System mit den Umlauten.

Gruß und Dank

Siggi
 
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Onkel Dagobert

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Hallo Siggi,

ich hatte mich in #9 getäuscht. Ich hatte wohl auch nur das Programm heraus laden können. Die Verbindungen hatte ich vermutlich nur in der Online-Ansicht gesehen. Beitrag #9 habe ich jetzt zur Richtigstellung ergänzt. Dennoch hätte "Laden von Gerät" prinzipiell funktionieren müssen, wenn man zuvor die Steuerung mit CPU in TIA anlegt und wenn man verbunden ist.

Falls noch Bedarf besteht, dann stell dein Step7-Projekt doch mal hier online, ohne Programm-Bausteine, nur mit der Konfiguration. Immerhin lassen sich andere Projekte von Step7 nach TIA auch mit Hardware migrieren.


Gruß, Onkel
 
OP
S

sla

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Hallo Siggi,

ich hatte mich in #9 getäuscht. Ich hatte wohl auch nur das Programm heraus laden können. Die Verbindungen hatte ich vermutlich nur in der Online-Ansicht gesehen. Beitrag #9 habe ich jetzt zur Richtigstellung ergänzt. Dennoch hätte "Laden von Gerät" prinzipiell funktionieren müssen, wenn man zuvor die Steuerung mit CPU in TIA anlegt und wenn man verbunden ist.

Falls noch Bedarf besteht, dann stell dein Step7-Projekt doch mal hier online, ohne Programm-Bausteine, nur mit der Konfiguration. Immerhin lassen sich andere Projekte von Step7 nach TIA auch mit Hardware migrieren.


Gruß, Onkel


Hallo Onkel Dagobert,

Mir ist es jetzt beim Testprojekt (Testkonfiguration) gelungen, das Projekt zu migrieren. Ich habe mit dem externen Migrationstool gearbeitet - das STEP7-Projekt in eine intermediate.am15 Datei umgewandelt und in TIA migriert. Hier hatte ich im ersten Versuch noch eine Fehlermeldung, weil das Netzteil in TIA nicht mehr unterstützt wird (Wenigstens hier eine klare Fehlermeldung). Ich habe es im originalen S7-Projekt durch ein Nachfolgemodell ausgetauscht, danach konnte ich die Migration durchführen.

Nun habe ich das nächste Problem. Beim Laden der Software erkennt das TIA-System nur den integrierten Ladespeicher von 1MB. Bei der Online Diagnose aus dem TIA-Portal wird aber der korrekte Speicherausbau + 4MB RAM erkannt.

Ich finde auch keine Möglichkeit, wie ich dies in der Hardwarekonfiguration im TIA-Portal konfigurieren könnte - warum auch, die STEP7 Umgebung hat ja beim Laden auch den korrekten Speicherausbau des AG erkannt.

Gruß Siggi


Problem hat sich erledigt. Das Speicherthema ist offensichtlich nur als Warnung zu sehen. Softwarepaket konnte trotzdem geladen werden. System "rennt".

Jetzt versuche ich nochmal, das Produktivsystem zu migrieren - hier ist die Hardware neuer, es muss eigentlich funktionieren.
 
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sla

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Der erneute Versuch der Migration des Produktivsystems hat ergeben, dass TIA das Rack UR1 (6ES7 400-1TA00-0AA0) nicht migrieren kann. Tatsächlich ist dieses Rack nicht in der TIA-Hardwareliste enthalten, wird aber noch verkauft. Für mich völlig unbegreiflich wie eine Migration an quasi "toter" Komponente scheitern kann. Nun das nächste Problem - ich sehe keine Möglichkeit, wie man unter STEP7 das Rack austauschen kann. (die Komponenten selbst kann man ja im kompatiblen Rahmen austauschen.)
Für Hilfe dankbar

Gruß Siggi


Sorry, hat sich erübrigt - klicken auf Header des Hardwarefensters - die Bedienphilosophie ist einfach inkosistent bei den Siemens-Produkten.
 
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@sla
Die von dir genannte Nummer ist 1998 abgekündigt, und 2008 gestrichen worden.
 
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